Aktivitäten

Protokoll über die Elternbeiratssitzung

Protokoll über die Elternbeiratssitzung am 21.04.08 im

Seminarraum des Comenius-Gymnasiums

Anwesend:    Sigrid Grabmeier, Hosam Osman, Klaus Meier, Franz Jakob, Marietta Keimer, Jutta Staudinger, Siegfried Lindner, Christine Fried-Zirke,
Claudia Blaimer
                        Frau OStD Alt, Herr StD Seidl
Entschuldigt:  Cornelia Obermaier, Horst Klingsohr

Beginn:          19.30

TOP 1:        Begrüßung und Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung

 

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende wird das Protokoll der letzten Sitzung einstimmig genehmigt.

TOP 2:        Informationsaustausch mit Frau OStD Alt und Herrn StD Seidl zu aktuellen Themen

 

Sigrid Grabmeier und Herr Seidl berichten von einer vom Ministerium organisierten Informationsveranstaltung über die Reformen des G 8, an der sie beide kürzlich teilgenommen hatten.
Wichtigstes Ergebnis ist die Veränderung bezgl. der Stundentafel: Die Zahl der Wochenstunden wurde in der 5.-10. Klasse reduziert (30 – 32 - 32 – 32 – 34 – 34), des weiteren wurden die Intensivierungsstunden geändert: Neben fünf verpflichtenden Intensivierungsstunden müssten die Schüler zusätzlich fünf weitere aus einem Angebot von neun möglichen innerhalb der sechs Jahre auswählen. Hierzu könnten neben den typischen Vertiefungsstunden in den Hauptfächern auch Wahlfächer gezählt werden. Anhand eines Beispiels erläuterte Herr Seidl, wie eine derartige Einteilung zukünftig gestaltet werden könnte: So stehen beispielsweise bei aktuell vier fünften Klassen im nächsten Jahr in der 6. Jahrgangsstufe vier Intensivierungsstunden zur Disposition, die von der Lehrerzuteilung doppelt gerechnet werden, ergibt somit acht Lehrerstunden, die aufgeteilt werden könnten (beispielsweise auf Sport, Chor, 2. Fremdsprache etc.). Hier ist es wichtig, einerseits ein breites Angebot anbieten zu können, andererseits habe die Schule auch die Möglichkeit, den Besuch der Intensivierungsstunden verpflichtend z.B. in Abhängigkeit von den schulischen Leistungen anzuordnen, wie es derzeit bereits in den 9. Klassen gehandhabt wird.
Dem Einsatz von Grundschullehrern (die auf dem Arbeitsmarkt derzeit leichter verfügbar wären) für die Intensivierungsstunden in der Unterstufe des Gymnasiums sieht Frau OStD Alt mit großer Skepsis: Hier seien große organisatorische Probleme vorprogrammiert; außerdem sei es ungünstig für eine Lehrkraft, jede Woche immer nur stundenweise in der Schule zu sein, dies würde man bereits jetzt bei Aushilfslehrern aus anderen Schulen beobachten. Außerdem wird dadurch dem Fachlehrer die Möglichkeit genommen, in den Intensivierungsstunden auf die eigenen Schüler fördernd einzuwirken. Dieses Modell sei daher vehement abzulehnen.
Das bei der letzten Sitzung vorgestellte Konzept des Nachmittagsunterrichtes stieß bisher bei diversen Elterntreffen (so beispielsweise bei der 8c) auf keine große Gegenliebe. Aufgrund der neuen Verordnungen des Ministeriums müsse das Konzept sowieso noch überarbeitet werden, da mittwochs und freitags kein Nachmittagsunterricht mehr stattfinden solle (dies sei ein Wunsch der Vereine an das Ministerium gewesen, um Spielraum für Trainingseinheiten zu besitzen). Insgesamt besteht weitgehender Konsens, dass eine Mittagspause von 30 Minuten zu kurz ist; hier sollten 40 Minuten angestrebt werden, dann ließe sich ein Unterrichtsende um 16.10 Uhr in guter Verträglichkeit mit den Buslinien erreichen. Kontrovers wird allerdings die lange Mittagspause bis zum Beginn des regulären Pflichtunterrichts gesehen: einerseits als Chance für die Wahlfächer und zukünftig frei wählbaren Intensivierungsstunden, andererseits als Risiko, dass Zeit in der Schule bzw. in der Stadt „vertrödelt“ wird, die der Teilnahme in Vereinen oder dem Lernen abgeht.
Der „Semmelautomat“ sei übers Wochenende aufgestellt worden, allerdings hätte sich heute ein recht lautes Betriebsgeräusch ergeben, sodass der Automat noch nicht befüllt worden sei. Bei einem „Ortstermin“ während der Sitzung wurde festgestellt, dass das Geräusch in den Kühlphasen möglicherweise störend für die Schüler sein könnte, die unmittelbar daneben in der Pausenhalle arbeiten möchten; evtl. sollte der Automat in den rückwärtigen Teil der Halle verlegt werden; Siegfried Lindner versprach darüber hinaus, den Automaten nochmals durch die Fachfirma prüfen zu lassen. Konkretisiert werden müsste im weiteren Verlauf noch die vertragliche Regelung über Bestückung, Nutzung, Kostenübernahme für Wartung und Reparatur etc.
Jutta Staudinger fragte nach der Beteiligung des Gymnasiums am „Girl`s Day“ am 24.04., da bei ihr der Eindruck entstanden sei, dass hier im Gegensatz z.B. zur Realschule Maria Ward relativ wenig Informationen an die Schülerinnen weitergegeben worden waren. Frau OStD Alt wies darauf hin, dass der „Girl`s Day“ von der Schulleitung wohlwollend gefördert würde und sich die neunten Klassen wie jedes Jahr unter der Regie von Frau Hofbauer an der Informationsveranstaltung der FH Deggendorf beteiligen, dies sei aus Sicht des Gymnasiums als ausreichend anzusehen.
Claudia Blaimer bemerkte, dass die Lautsprecherdurchsagen der Schule oft recht schwer verständlich seien; ggf. sollte hier über andere Kommunikationsformen nachgedacht werden. Beispielsweise könnten über einen fest installierten Beamer wichtige Meldungen an eine (Lein-) Wand in der Pausenhalle projiziert werden; über die Realisierung dieses Konzepts müsste allerdings noch nachgedacht werden (Finanzierung, Organisation der Informationen etc.).
Gegen Ende des Schuljahres sollte auch heuer wieder eine Reinigungsaktion des Schulgebäudes stattfinden, die zeitlich mit den Proben für das Sommerkonzert zusammengelegt werden soll; hiermit soll ein gewisser zeitlicher Ausgleich zwischen den musikalisch engagierten Schülern und den anderen geschaffen werden.
Pläne von Herrn Deml, die Probenzeiten des Kammerchors in Anbetracht der kommenden Konzert am Montagnachmittag zu verlängern (Anfrage von Christine Fried-Zirke), sind der Schulleitung derzeit nicht bekannt; hier müsste nochmals nachgefragt werden.
Frau OStD Alt und Herr StD Seidl bleiben bis 20.50 Uhr.

TOP 3:        Finanzen

 

Bis zum 16.04. war ein Spendenaufkommen von knapp 3000,- Euro zu verzeichnen. Größere Ausgaben waren neben der Unterstützung bedürftiger Schüler (ca. 1308,- Euro) bisher vor allem die Anschaffung der Skihelme für die Skitage sowie der Zuschuss für die sozialpädagogische Betreuung der Klasse 8c (480,- Euro). Diese Maßnahme wurde auch von Staatssekretär Bernd Sibler sehr begrüßt, der in einem Schreiben darauf hinwies, dass demnächst auch Haushaltsgelder für Sozialpädagogen eingeplant seien; diese sollten jedoch vor allem in Grund- und Realschulen zum Einsatz kommen.
Es wurde beschlossen, auch heuer wieder „Danke-Karten“ wie im letzten Jahr zu versenden, da es sich gezeigt hatte, dass die angeschriebenen Spender häufig wieder spenden würden.
Frau OStD Alt wurde nochmals gebeten, die Anträge der Fachschaften (Verbesserung der Medienausstattung im Fachgebiet Deutsch durch einen DVD-Player mit Videocassettenrecorder im Wert von ca. 130,- Euro sowie der Aufstockung des Fremdsprachenraums) nochmals zu konkretisieren.

TOP 4:        Planung Danke-Abend

 

Der „Danke-Abend“ soll auch heuer wieder in bewährter Weise Mitte Juli stattfinden, als vorläufiger Termin wurde der Montag, 14.07. ins Auge gefasst.
Bezüglich des Sozialpreises wird Kontakt mit der SMV und Herrn Hallermeier aufgenommen werden (Klaus Meier). Herr Seidl wird Sigrid Grabmeier die zu verabschiedenden Lehrer rechtzeitig mitteilen.
Der Vorschlag von Frau OStD Alt, weitere Schüler beispielsweise durch Buchgeschenke auszuzeichnen, die sich durch besonderes Engagement bewährt hätten (z.B. Technikgruppe), stößt hingegen auf wenig Zustimmung (Gefahr, dass sich nicht ausgezeichnete Schüler benachteiligt und ausgegrenzt fühlen) und wird daher mit 8 : 1 Stimmen abgelehnt. Das von der Schule ausgestellte Zeugnis über eine ehrenamtliche Tätigkeit ist in diesem Zusammenhang als ausreichend anzusehen. Allerdings sollte nach Möglichkeit auch für die Träger des Sozialpreises ein ähnliches offizielles Zeugnis ausgestellt werden, sofern die Schulleitung damit einverstanden ist.

TOP 5:        Planung zukünftiger Aktionen

 

Das Schulfest findet ähnlich wie im letzten Jahr am Spätnachmittag/Abend des 25.07. von 18.00 bis 23.00 Uhr statt. Unter dem Motto „Schule mit Courage – für Toleranz, gegen Ausgrenzung, ohne Gewalt“ hätten die Schüler bereits entsprechende Unterschriftenlisten gesammelt; evtl. sollte Django Asül als Pate für diese Aktion gewonnen werden.
Das eigentliche Fest steht wie die Schülerolympiade und das Sportfest unter dem Motto „Fest der Nationen“. Jede Klasse wird dabei ein von der Klasse selbst ausgewähltes Land repräsentieren und dieses vorstellen.
Wie bereits beim letzten Mal diskutiert, ist mittlerweile auch im Schulforum beschlossen worden, dass das Schulfest ganz ohne Alkohol stattfinden wird. 
Hosam Osman stellte zur Diskussion, wie sich der Elternbeirat auf dem Schulfest zukünftig präsentieren möchte; mit dem bisherigen Verkauf von Essen sei er unzufrieden, da es bei diesem Anlass nicht Aufgabe des Elternbeirats sei, Geld einzubringen, sondern es sei wichtiger, die anwesenden Eltern über die Arbeit des Elternbeirats und das Schulleben zu informieren. Denkbar wäre z.B. ein Infostand mit „Werbeartikeln“, aber auch ein Quizwettbewerb beispielsweise zur neuen Schulordnung mit mehreren Mannschaften.
Diese Ideen sollten bei der nächsten Sitzung nochmals aufgegriffen werden und dann darüber entschieden werden.

Für den Herbst sind drei jahrgangsstufenübergreifende Veranstaltungen vorgesehen:

Die Planungsgruppe bereitet derzeit ein pädagogisches Abendgespräch vor mit dem Arbeitstitel „Lebensraum Schule“, das wieder mit einer Podiumsdiskussion ablaufen sollte. Hier soll die Schule als ein Bereich dargestellt werden, an dem man lebt und sich wohlfühlt; besonders sollte dabei auch auf die Umgestaltung der Mittagspausen und der Schulkantine eingegangen werden. Die Planungsgruppe plant derzeit, Hitlisten über die beliebtesten Mahlzeiten zu erstellen (Einwand: dies könnte auch als Kritik an den nicht so beliebten Essensangeboten gesehen werden, daher müsse auf eine positive Formulierung geachtet werden!), insgesamt soll die Kantine ja längerfristig eine flexiblere Auswahl bieten, man werde das Konzept des „gedeckten Tisches“ verlassen, müsse aber erst noch ein neues Konzept erstellen.

Desweiteren finden im Herbst wieder Neuwahlen des Elternbeirats statt; hier möchte Sigrid Grabmeier (auch um mehr Eltern zum Kommen zu motivieren) als Thematik die Medienerziehung an unseren Schulen einbringen und gegebenenfalls die Medienreferentin für die Gymnasien in Niederbayern (arbeitet in Dingolfing) einladen, um auch die positiven Seiten der neuen Medien zu betonen. Diese Idee wird allseits begrüßt, da der Umgang mit den neuen Medien gelernt werden muss und man nicht immer nur Kritik üben darf; evtl. sollte auch die vom Kultusministerium eingerichtete Medieninitiative Bayern vorgestellt werden; hier wird Hosam Osman sich erkundigen.

Außerdem plant Frau OStD Alt einen Elternabend, bei dem wichtige Neuerungen der neuen Schulordnung vorgestellt und erörtert werden sollen; insbesondere soll auch auf die Neuerungen der zukünftigen Oberstufe („Projekte“) eingegangen werden.
Seitens des Elternbeirats kam die Anregung, dies möglicherweise in einen Themen-Elternabend der 10. Klassen zu integrieren.

Allerdings müsse man aufpassen, dass es durch die drei Veranstaltungen und die zusätzlich regulär stattfindenden Elternabende nicht zu einer Terminüberflutung komme; hier sind entsprechende Absprachen untereinander notwendig, vielleicht könnte die Veranstaltung der Schulleitung auch noch zum Jahresende stattfinden.

Nächste Sitzung:      Montag, 02.06. 19.30

Ende der Sitzung:     22.00 Uhr

Protokoll:                   Klaus Meier